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Wissenswertes rund um Investmentfonds - Geschlossene Fonds - ETFs
Tagesgeld - Konditionen im Juli 2011Endlich ist wieder etwas Bewegung in das Zinsgefüge gekommen. Der Leitzins der Europäischen Zentralbank wurde am 08.07.2011 auf nun 1,5% erhöht. Das hatte direkten Einfluss auf die Anlagezinsen und die Kreditkosten durch steigende Zinsen. Für Anleger von Tagesgeld ist die aktuelle Entwicklung erfreulich. In Deutschland sind vor allem die Direktbanken und die Institute der Autofirmen im Spitzenfeld zu finden. Zinsen von 2,5% mit monatlicher Zinsgutschrift sind kein Problem mehr. Bei Lockangeboten der Postbank, der Direktanlagebank DAB oder CortalConsors werden für befristete Zeit für Neukunden Zinsen bis zu 4,5% auf Tagesgeld geboten. Verbunden mit solch hohen Zinsen ist die Eröffnung von Girokonten und Wertpapierdepots. Die zeitliche Begrenzung der Sonderzinsen relativiert auf Jahresfrist gesehen die Rendite wieder ein wenig. Bei Volkswagen und Audi werden mit 2,5% und monatlicher Verzinsung auch noch Zinseszinseffekte spürbar. Die Bank of Scotland ist dem Markt am 14.07.2011 gefolgt und reiht sich mit 2,5% ebenfalls wieder im Spitzenfeld ein. Hier erfolgt die Gutschrift der Zinsen allerdings jährlich. Um dennoch gegenüber den anderen Wettbewerbern eine Nasenlänge voraus zu sein, wird ein Startguthaben von 20 Euro für Neukunden spendiert. Auffallend ist, dass die etablierten Banken mit vielen Geschäftsstellen sich bestenfalls im Mittelfeld attraktiver Zinsangebote aufhalten. Die über das Internet geführten Tagesgeldanlagen haben eindeutig den höchsten Ertragswert. Die im Juli 2011 erreichten Zinssätze für Tagesgeldanlagen erreichen nun seit langer Zeit wieder ungefähr die Höhe der Kaufkraftentwertung durch Inflation. Ein Vermögenszuwachs kann mit Tagesgeld im Moment noch nicht erwirtschaftet werden. Aber es ist beinahe Parität zwischen den beiden Faktoren erreicht. Fachleute gehen von weiteren Erhöhungen des Leitzinses in den nächsten 24 Monaten aus. Der Leitzins könnte nach diesen Annahmen auf bis zu 2,75% steigen. Wenn gleichzeitig die politischen Steuermaßnahmen greifen und die Inflation zumindest gleich gehalten wird, dann bringen Zinen wieder echte Erträge. Je eher die Inflation gedämpft werden kann, desto eher ergibt sich dieser Effekt und Leitzinserhöhungen werden nicht erforderlich. In der Zwischenzeit hat der Anleger die Möglichkeit sein Tagesgeld etwas zu reduzieren und eine Festgeldanlage für 1 Jahr mit dem Betrag einzugehen. Durch aktuell gewährte 3% lässt sich so die Rendite des Tagesgeldes noch ein wenig verbessern. |
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