Ausgabeaufschlag sparen - So funktioniert es
Der Ausgabeaufschlag ist eigentlich als eine Art Vertriebsgebühr zu verstehen. Vom Grundgedanken her bekommt zum Beispiel der Berater, der Ihnen einen Fonds verkauft, eine Vermittlungsgebühr als Entlohnung für die Beratung. Diese Vertriebskosten zahlen Sie dann praktisch in Form der Ausgabeaufschläge.
Wenn Sie Ihre Anlageentscheidung jedoch regelmässig eigenständig treffen, macht es keinen Sinn für die nicht benötigte Fonds Beratung zu bezahlen. Unabhängig davon stellt sich auch die Frage, ob Sie aus der angebotenen Beratung überhaupt einen Nutzen ziehen können. Denn meist verkauft Ihnen der Bankberater ja am Ende ohnehin nur ein Produkt aus dem eigenen Haus, gemäß seiner Vertriebsvorgaben.
An dieser Stelle kommen nun die unabhängigen Fondsvermittler ins Spiel. Über einen Fondsvermittler können Sie in der Regel jeden Investmentfonds Ihrer Wahl erwerben, es findet jedoch normalerweise keine Finanzberatung statt. Also müssen Sie auch nicht dafür bezahlen. So erhalten Sie attraktive Rabatte auf den Ausgabeaufschlag, normalerweise 100 %.
Vielleicht stellt sich Ihnen noch die Frage, wie denn Fondsvermittler ihren Service finanzieren. Nun, die Fondsvermittler erhalten aus der jährlichen Verwaltungsvergütung des Fonds einen prozentualen Anteil als Bestandsprovision vergütet. Im Umkehrschluss heißt das leider häufig, dass der Rabatt um so kleiner ausfällt, je niedriger die Verwaltungsvergütung des gewählten Fonds ist.
Von daher ist es wichtig, sich nicht nur für irgendeinen Fondsvermittler zu entscheiden, denn davon gibt es inzwischen sehr viele. Wählen Sie mit Bedacht einen leistungsfähigen Partner mit Vertriebsvereinbarungen zu allen für Sie relevanten Fondsplattformen und Kapitalanlagegesellschaften - zum Beispiel die Fondsvermittlung24.
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