Offene Fonds

Offene Fonds

Ein großer Teil der in Deutschland aufgelegten und angebotenen Investmentfonds sind offene Fonds.

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Kapitalanlagegesellschaft
Geschlossene Fonds 

Offene Fonds sind dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Anteile und Anteilsinhaber unbegrenzt ist. Es gilt das Open-end-Prinzip, das heißt, je nach Bedarf und Nachfrage können jederzeit neue Anteile ausgegeben oder bereits ausgegebene Anteile zurückgenommen werden.

Fondsgesellschaften haben jedoch grundsätzlich die Möglichkeit die Anzahl der Anteile und somit die Höhe des Fondsvolumens einzuschränken. In diesen Fällen spricht man von einem "Closing".

Ein Sonderfall ist das Soft-Closing. Wird diese Form der Einschränkung gewählt, können beispielsweise Einmalanlagen begrenzt oder gänzlich untersagt werden, während zum Beispiel ein Fondssparplan weiterhin möglich ist.

Der Sinn eines solchen Closings besteht darin, dass kein zusätzliches Fondsvermögen angestaut wird, welches auf Grund der aktuellen Marktlage ohnehin nicht erfolgversprechend investiert werden könnte. 

Der Vorteil der offenen Fonds ist die Liquidität. Kapitalanlagegesellschaften sind dazu verpflichtet, jederzeit Anteile zu Lasten des Fondsvermögens zurückzunehmen. In gewisser Weise stellt dies auch einen Sicherheitsvorteil gegenüber geschlossenen Fonds dar, die nicht dazu verpflichtet sind, Anteile zurückzunehmen.

 

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