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Wissenswertes rund um Investmentfonds - Geschlossene Fonds - ETFs
Geschlossene Immobilienfonds
Geschlossene Immoblienfonds sind die Klassiker unter den geschlossenen Fonds. Sie ermöglichen auch Anlegern, die sich den Erwerb einer Immobilie selbst nicht leisten können, an den Wertsteigerungen und Mieteinahmen dieser bewährten Form der Geldanlage teilzuhaben. Es wundert daher nicht, dass geschlossene Immobilienfonds dank ihrer stetigen Erträge, dem Inflationsschutz und potentiellen Wertsteigerungen als sichere Form der Geldanlage gelten. Anleger verbinden geschlossene Immobilienfonds auch sehr oft mit steuerlichen Vorteilen, ein weiterer Reiz dieser Kapitalanlage. Geschlossene Immobilienfonds geben eine festgelegte Anzahl an Fondsanteilen zur Zeichnung durch Anleger aus. Ist das angestrebte Fondsvolumen erreicht, wird der Fonds geschlossen und die verfügbaren Mittel in den Erwerb von Wohn- oder Gewerbeimmobilien investiert. Einnahmen werden dann aus Vermietung, Verpachtung, einem Gewerbebetrieb und eventuellen späteren Verkäufen erzielt. In geschlossene Immobilienfonds investierenImmoblienfonds, so auch die geschlossenen Immobilienfonds, eignen sich im besonderen Maße für sicherheitsorientierte Anleger und zur Depotdiversifikation. Immerwieder kommt es jedoch zu betrügerischen Aktivitäten seitens des grauen Kapitalmarkts. Wie bei jeder Geldanlage, sollte der Anleger auch beim Kauf von geschlossenen Immobilienfonds genau wissen, was er kauft. Gerade im letzten Jahrzehnt des vorherigen Jahrhunderts waren geschlossene Immobilienfonds beliebte Steuersparmodelle. Da der Staat zielstrebig ein Schlupfloch nach dem anderen geschlossen hat, musste sich die Branche einem harten und intensiven Prozeß, hin zur Renditeorientierung, stellen. Daher hat sich auch der Investitionsschwerpunkt merklich geändert. Standen früher vor allem Immobilien in den entwickelten westlichen Industrieländern im Blickpunkt der Fonds, so werden heute verstärkt Objekte in Osteuropa, China und renditestarke Objekte in Metropolen erworben. In Hinblick auf die kommende Abgeltungssteuer ab 2009, werden Immobilienfonds auch aus steuerlicher Sicht wieder interessanter. Dies gilt insbesondere für Immobilienfonds, deren Investitionsschwerpunkt außerhalb Deutschlands liegt. Anlagehorizont beim Erwerb geschlossener ImmobilienfondsDer Kauf eines Eigenheims ist oftmals eine Entscheidung für das Leben. Geschlossene Immobilienfonds sollten ebenfalls nur von Anlegern erworben werden, die einen langfristigen Anlagehorizont zwischen zehn und dreißig Jahren vor Augen haben. Ein wesentlicher Unterschied zu offenen Immobilienfonds, die auch gern als mittelfristige Kapitalanlage genutzt werden. Ein vorzeitiger Verkauf von Anteilen an geschlossenen Immobilienfonds kann für den Anleger mit Verlusten verbunden sein. Ein weiterer Unterschied zu offenen Immobilienfonds ist die Mindestanlage, welche in der Regel zwischen fünf- und fünfzehntausend Euro liegt. Rendite und ChancenIdealerweise setzt sich der Lebenszyklus eines geschlossenen Immobilienfonds aus drei Phasen zusammen. Der Investitionsphase folgt die Vermietungsphase. In dieser partizipiert der Anleger durch Ausschüttungen von den erzielten Einnahmen. Abschließend folgt die Verkaufs- und Liquiditationsphase, hier kann von eventuellen Wertsteigerung der Objekte profitiert werden. Geschlossene Immobilienfonds sind als Geldanlage insbesondere durch ihr angemessenes Rendite zu Risiko Verhältnis attraktiv. So lassen sich in der Regel Renditen erwirtschaften, die über der Verzinsung von Festgeldanlagen und Tagesgeldkonten liegen. In den vergangenen Jahren konnten gute geschlossene Immobilienfonds zwischen sechs und acht Prozent Rendite erzielen. Geschlossene Immobilienfonds verstehen sich als unternehmerische Beteiligungen. Der Anleger kann einerseits von den bereits erwähnten Einnahmen oder auch an einem an die Immobilie gekoppelten Gewerbebetrieb profitieren. Er trägt mit seiner Einlage jedoch auch zur Finanzierung von Kosten wie der Instandhaltung bei. Daher sollten gleichzeitig drei wichtige Aspekte beim Erwerb von Anteilen an geschlossenen Immobilienfonds beachtet werden. Sollen Wertsteigerungen erzielt werden, so sind die Lage der Immobilie, deren Entwicklungspotential und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vor Ort sehr wichtig. Um stetig attraktive Renditen erzielen zu können, sollten die Immobilien eine hohe bis sehr hohe Vermietungsquote aufweisen. Zwei Drittel sollten stets vermietet oder verpachtet sein. Und zu guter Letzt sind die laufenden Instandhaltungskosten, Modernisierungskosten und eventuelle Tilgungsleistungen zur Entschuldung zu berücksichtigen. Grundlagen: Geschlossene FondsFür den Informierten Anleger mit langem Atem bieten geschlossene Fonds und Beteiligungen attraktive Renditechancen und interessante steuerliche Vergünstigungen.
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